Das bash-history-"Problem"

Wir alle kennen das bash-history-»Problem«: Wir arbeiten auf mehreren Konsolen bzw. Remote-Sitzungen mit der gleichen Identität, und die einzige Befehls-History, die gespeichert wird, ist die der letzten Session, die wir beenden. Mit einigen kleinen Ergänzungen lässt sich das Manko schnell beheben, und wir haben alle verwendeten Befehle von allen Sessions in der History.Dazu editieren wir einfach die .bashrc des jeweiligen User-Accounts oder setzen die Parameter in der globalen bash-Steuerungsdatei, bei SUSE z.B. /etc/bash.bashrc:
# shopt -s histappend
# PROMPT_COMMAND="history -a"Durch die shell-option shopt -s histappend ist die Shell in der Lage, neue Befehle an die History-Datei anzuhängen. PROMPT_COMMAND="history -a" sorgt dafür, dass die Shell vor der Ausgabe des nächsten Prompts die History-Daten sofort wegsichert. In dieser Konstellation kann es manchmal hilfreich sein, die History-Länge – je nach gesetztem Defaultwert (HISTSIZE=1000 bei SUSE und nur 500 bei Debian) – etwas aufzubohren. 
Quelle: "Openldap 2.4" von Oliver Liebel & John Martin Ungar, p. 72