Partitionsloser Speicher

Bei USB-Sticks allgemein bekannt ist, dass diese ohne Partitionen formatiert werden können und genutzt werden können. Bei Bandlaufwerken bzw. bei der Benutzung des Befehls tar können diese partitionslosen Speichermedien auch direkt gelesen werden. Dies kann auch bei virtuellen Servern sinnvollsein.

 

Früher ging es bei partitionslosen Speichermedien hauptsächlich um Speicherplatz, dr gespart werden kann, wenn keine Bytes für die Partionen genutzt werden. Dieser Gewinn ist aber angesichts der Größe heutigen Speichers vernachlässigbar.

Bei virtuellen Servern können anstatt der Partitionen ganze virtuelle Festpaltten eingehangen werden. Wird die virtuelle Festplatte nicht mit Partitionen angelegt, hat dies den Vorteil, dass bei einem nachträglichen auslesen nicht erst kpartx der Afang der Partition gesucht werden muss, sondern die Virtuelle Festplatte direkt in einen neuen Server eingehangen und ausgelesen werden kann.

Formatierung

Formatiert man unter einem akuellen Linux, dessen Standardformetierung ext4 ist, mittels mkfs den partitionslosen Speicher wird diese statt mit ext4 nur mit ext2 formatieret. Laut Manpage für mkfs.ext4:

-F     Force mke2fs to create a filesystem, even if the specified device is not a partition on a block special device, or  ...

Ext4 muss also erzwungen werden.

mkfs.ext4 -F /dev/vdx

 

 

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