Zentrale Dienste ermöglichen die Bereitstellung allgemeiner Informationen und Dateien an allen Arbeitsplätzen. Ein zentrales Home-Verzeichnis der Mitarbeitenden im Betrieb bietet darüberhinaus die Möglichkeit, dass diese ihren Arbeitsplatz wechseln können und ihre gewohnte PC-Oberfläche beibehalten.
Zentrale Dienste
Zentrale Dienste können ein File-Server, Mail-Server oder ein Web-Server sein. Diese können auch ohne Authentifikation von lokalen PCs genutzt werden.
Bei gestaffelten Rechten und oder Zugriffen des selben Users auf die selben Dateien müssen diese Dienste um Authentifizierungsmöglichkeiten erweitert werden. Dies kann auch für alle Dienste gemeinsam geschehen, so dass auch hier ein Zentraliserung stattfindet.
Typische beispiele sind ein NFS-File-Server mit einer LDAP-Nutzerverwaltung oder ein SAMBA4-Server mit Samab-File-Server, LDAP-Nutzerverwaltung, DNS-Server und Kerberos-Authentifizierung.
Zentrales Home-Verzeichnis
Wünschenswert ist ein remote zugängliches zentrales Home-Verzeichnis der Angestellten. Im Prinzip und in aller Regel ist dies eine Kombination zentralem aus File-Server und Authentifizierung. Hier wird bei der lokalen Anmeldung gegen den zentralen Dienst Authentifiziert und das auf dem File-Server hinterlegte Home-Verzeichnis auf dem lokalen Rechner gemountet.
Alternative ist auch die Synchronisierung von Home-verzeichnissen möglich (https://superuser.com/questions/31512/how-to-synchronize-the-home-folder-between-multiple-computers).
Probleme können die Lese/Schreibgeschwindikeit darstellen, die durch die Rechenleistung des Servers wie durch die Netzwerkgeschwindigkeit beschränkt ist. Zudem von der Menge an zu Übertragenen Daten wie z.B. temporäre Dateien und Bestätigungsmeldungen zu gelungenen Schreiboperationen.
- Kann man einzelne Dienste durch lokale Dienste ersetzen z.B. DNS durch hosts-Einträge?
- Was geschieht, wenn der zentrale Server ausfällt?
- Wie reduziert man den Datenaufwand über das Netz?
- Wie erhöht man die Leistungsfähigkeit von Netz und Rechnern?